Anwendung

Natürlich anstehende Böden oder auch künstlich aufgeschüttete Sande und Kiese sind oftmals zu locker gelagert und zu inhomogen, um sie für eine Bebauung zu nutzen.

Durch eine Baugrundverbesserung mittels Rütteldruckverfahren können solche Böden schnell, wirtschaftlich und zuverlässig verdichtet werden, um anschließend Bauwerke standsicher zu gründen.

Funktionsweise

Die Rütteldruckverdichtung

Das Verfahren der Rütteldruckverdichtung beruht auf dem Effekt, dass durch die Vibration des Tiefenrüttlers die Reibung zwischen den Bodenkörnern kurzzeitig aufgehoben wird und vorhandene Porenräume infolge der Schwerkraft nahezu bis zur dichtesten Lagerung zufallen.

Je nach Bodenbeschaffenheit und Verdichtungsaufwand tritt dabei eine Volumenverminderung ein.

Vorteile

Vorteile der Rütteldruckverdichtung

  • schnell, wirtschaftlich und zuverlässig
  • ohne aufwendige Erdbauarbeiten oder Tiefgründungen
  • besonders wirtschaftliche Bemessung von Fundamenten und Bodenplatten

 

Informationen für die Planung und Ausführung

Durch eine entsprechende Anordnung der Verdichtungszentren lassen sich Bodenkörper beliebigen Ausmaßes verdichten. Die beste Anordnung der Verdichtungspunkte wird mit Versuchen ermittelt, bei denen unterschiedliche Rastermaße und Verfahrensweisen getestet werden. Als Erfinder der Tiefenrütteltechnik verfügen wir selbstverständlich über einen reichen Erfahrungsschatz, um das technisch und wirtschaftlich optimale Gründungskonzept zu erstellen.