Pfahlgründungen
Pfahlgründungen

Pfahlgründungen

Anwendung

Mit Pfahlgründungen werden Einwirkungen aus Bauwerken in tieferliegende tragfähige Bodenschichten eingeleitet. Im Bedarfsfall können zur Traglaststeigerung Fuß- und Mantelverpressungen durchgeführt werden. Wir führen aus 

  • Bohrpfähle nach DIN EN 1536
  • Schneckenortbetonpfähle nach DIN EN 1536
  • Verdrängungspfähle nach DIN EN 12699
Funktionsweise

Bei den genannten Pfahlgründungsarten werden die Pfahllasten (Zug- und Druckkräfte) über Spitzendruck und Mantelreibung in den tragfähigen Baugrund eingeleitet, wobei die Anteile von Spitzendruck und Mantelreibung je nach Pfahlsystem variieren. Bei bewehrten Pfählen ist in Abhängigkeit vom Pfahldurchmesser und geologischen Verhältnissen auch die Aufnahme von Horizontallasten möglich. Größere Horizontallasten können durch geneigte Pfähle (Schrägpfähle), die zu „Pfahlböcken“ verbunden werden, aufgenommen werden.  

Vorteile

Vorteile von Pfahlgründungen

  • Hohe Traglasten
  • Variabel ausführbar hinsichtlich Durchmesser und Tiefe

Informationen für die Planung und Ausführung

Bei Bohrpfählen und Schneckenortbetonpfählen nach DIN EN 1536 wird das entsprechende Volumen an Boden durch das Bohrwerkzeug gefördert und wird anschließend entsorgt. Sollen die geförderten Bodenmengen minimiert werden (z.B. bei Kontaminationen), bieten sich Verdängungspfähle nach DIN EN 12699 an, bei denen der Boden nicht gefördert, sondern seitlich verdrängt wird.