Geschichte und Tradition der Keller Grundbau GmbH
Geschichte und Tradition der Keller Grundbau GmbH

Die Keller Grundbau GmbH

Geschichte und Tradition

Keller Grundbau, mit Hauptsitz in Offenbach, feierte im Jahre 2010 das 150-jährige Bestehen. Sie ist die Keimzelle der in London ansässigen Keller Group plc, die mit über 9.000 Mitarbeitern und Büros in über 40 Ländern das führende Spezialtiefbauunternehmen weltweit ist.

Geschichte und Tradition der Keller Grundbau GmbH
Geschichte und Tradition der Keller Grundbau GmbH

Die Keller Grundbau kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken

1860 gründete Johann Keller ein Brunnenbauunternehmen im badischen Renchen. Mangels Nachkommen wurde die Firma mit 150 Mitarbeitern 1900 verkauft und der Firmensitz erst nach Frankfurt und dann nach Offenbach verlegt. Von 1976 bis 1990 gehört Keller zum britischen GKN-Konzern. Im Jahre 1990 entstand durch ein „Management buy out“ unter Führung der Keller Group in London ein eigenständiger Spezialtiefbaukonzern mit Geschäftsbereichen in Nordamerika, Großbritannien, Kontinentaleuropa, im Mittleren Osten, in Asien und Australien.

Im Laufe der Jahre expandierte die Gruppe durch Zukäufe weiter und folgerichtig ging die Keller Group plc. 1994 in London an die Börse.

1860 Gründung der Firma Johann Keller in Renchen

1909 Erste Grundwasserabsenkung mittels Tiefbrunnen

1932 Tiefe Grundwasserabsenkungen für Main-Staustufen bei Frankfurt und Hafenanlagen an der Nordsee

1933 Patent Tiefenrüttelverfahren erteilt

1936 Erster Auftrag Tiefenrüttelverfahren

1939 Weltrekord: 35 Meter Verdichtungstiefe in Berlin

1957 Verdichtungsversuche zum Bau des neuen Assuan-Staudammes in Ägypten

1961 Erster Auftrag einer Rüttelstopfverdichtung nach Entwicklung des Torpedorüttlers

1972 Patent Schleusenrüttler erteilt

1975 Entwicklung einer neuen Generation von Tiefenrüttlern und Tragraupen

1976 Erste vermörtelte Stopfsäulen und Betonrüttelsäulen

1979 Erster Solicrete®-Auftrag in Deutschland

1980 Entwicklung des S-Rüttlers

1986 Erste Solifrac®-Injektionen zum Schutz einer Maschinenfabrik beim Tunnelbau

1988 Tigris-Staudamm bei Mosul (Irak) fertiggestellt. 330 Mio. DM (ARGE)

1993 Neuer Tiefenrekord der Rütteldruckverdichtung: 45 Meter; Einführung des MESI-Pfahlsystems in Österreich

1994 Große Tiefenrüttelauftrage in Asien

1995 Entwicklung des L-Rüttlers

1996 1,1 Mio. m Stopfverdichtung und 5,5 Mio. m³ Sandverdichtung

1997 Entwicklung eines neuen Rüttlerstragraupentyps; mehrere großflächige Baugrubensohlabdichtungen mittels Soilcrete® (>40 Tm²)

1998 Verdichtungsinjektions-Verfahren (Compaction Grouting) in Deutschland eingeführt

1999 Soilcrete®-TS- und Soilcrete®-DS-Verfahren eingeführt

2000 Erfolgreiche Herstellung von Baugruben - Sohlabdichtungen mittels Soilcrete®-DS mit Säulendurchmessern >3,5 m.

2001 Erste Anwendung von im Trockenverfahren hergestellten Kalk-Säulen in Malaysia und Großbritannien; Soilcrete®-Sohlen bis 32 m Tiefe erfolgreich ausgeführt

2002 Erste großtechnische Anwendung von Compaction Grouting zur Sanierung und Bodenverbesserung

2004 Dichtwand mit tiefer Bodenvermörtelung als Baugrubensicherung in Warnemündeausgeführt

2005 Soilcrete®-Dichtwand unter dem Bahnhof Amsterdam

2006 Erste Baustellen mit Energiepfählen erfolgreich ausgeführt

2007 Große Pfahlbaustellein Saudi Arabien (65 Mio. €); große S700 Rüttelbaustelle in Palm Deira, UAE

2008 Vibrex-Pfähle hergestellt; TSM - Tubular Soil Mixing - Einsatz eines neuen Verfahrens; Triple-shaft Deep Soil Mixing, Herstellung von Dichtwänden mit dem Dreifachpaddel

2009 Anwendung der TRD-Technik für diverse cut off walls

2010 Triple-shaft Deep Soil Mixing , Herstellung von Dichtwänden mit dem Dreifachpaddel Großer Auftrag für Monitoring/Überwachung von Verformungen bei Ausführung des Crossrail Projektes, London Akquisitionen einer eigenen Drain Herstellung

2011 Erste Anwendung der Dry Bottom Feed Methode für Rüttelstopfsäulen in Brasilien (Thyssen Krupp)

2012 Neue Bohrgeräte KB1, KB6 und KB7 für Anwendungen eingesetzt

2013 Teststand für Düsenprüfungen beim Soilcrete-Verfahren (A)Großversuch mit LTP und Stahlbewehrung

2014 Neue Tragraupe TR07 (27 m Verdichtungstiefe)