Tiefenrüttelverfahren
Rütteldruckverdichtung (RDV)

Natürlich gelagerte oder auch künstlich aufgeschüttete Sande und Kiese sind oftmals zu locker und zu inhomogen um für eine Bebauung brauchbar zu sein. Durch eine Baugrundverbesserung mit unserem Rütteldruckverfahren können solche Böden schnell, wirtschaftlich und zuverlässig verdichtet werden, sodass sie danach, ohne aufwendige Erdbauarbeiten oder Tiefgründungen, für die meisten Bauvorhaben ausreichend standsicher und verformungsarm sind.
Das Verfahren der Rütteldruckverdichtung beruht auf dem Effekt, dass durch die Vibration des Tiefenrüttlers die Reibung zwischen den Bodenkörnern kurzzeitig aufgehoben wird und vorhandene Porenräume infolge der Schwerkraft bis zur dichtesten Lagerung zufallen. Je nach Bodenbeschaffenheit und Verdichtungsaufwand tritt dabei eine Volumenverminderung ein, die bis zu 15 % betragen kann.
Durch eine entsprechende Anordnung der Verdichtungszentren lassen sich Bodenkörper beliebigen Ausmaßes verdichten. Die beste Anordnung der Verdichtungspunkte wird mit Versuchen ermittelt, bei denen unterschiedliche Rastermaße und Verfahrensweisen getestet werden. Als Erfinder der Tiefenrütteltechnik verfügen wir selbstverständlich über einen reichen Erfahrungsschatz, um das technisch und wirtschaftlich optimale Gründungskonzept zu erstellen.
Die Nachweise können vielfältig geschehen und sollten vorab (an den Boden angepasst) abgestimmt werden.

