Keller Grundbau GmbH

Tiefenrüttelverfahren

Betonrüttelsäulen (BRS)

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Sie werden angewendet, wenn feinkörnige Böden keinen tragfähigen Verbund mit Stopfsäulen bilden können, sowie bei einem hohen Anteil an zersetzungs- und schrumpfgefährdeter organischen Bodenbestandteilen, oder bei höheren Belastungen.

Betonrüttelsäulen werden in ganzer Länge aus pumpfähigem Beton der Güte C 20/25 hergestellt. Hierbei wird die Fußtragfähigkeit durch mehrmaliges Heben und Senken des Rüttlers verbessert, während der Schaft wegen der hohen inneren Festigkeit des Betons in einem Zuge erstellt werden kann.

Bei den Betonrüttelsäulen wird auf die gezielte Verdichtung des umgebenden Bodens verzichtet. Wie bei den anderen pfahlartigen Gründungselementen kann aber im Fußbereich eine hochgradige Verbesserung ausgeführt und damit eine besonders hohe Tragfähigkeit und geringe Verformung erzielt werden.

Betonrüttelsäulen sind im Schaft in der Regel mit Durchmessern zwischen 40 und 60 cm schlanker als die anderen pfahlartigen Gründungselemente. Die Belastung kann je nach anstehendem Baugrund und entsprechend einer möglichen Fußausbildung bis zu 1.200 kN betragen.

Betonstopfsaeulen-als-Klimapfaehle-Eberswalde-2005

Für Betonrüttelsäulen besitzt Keller eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung:
16-02D