Pfähle mit kleinem Durchmesser und Anker
Anker

Anker werden zu vielfältigen Zwecken sowohl temporär als auch permanent in Locker- und Festgestein eingesetzt.
Anwendung finden sie beispielsweise
- bei Baugrubenumschließungen zur Vermeidung von den Bauablauf störenden Aussteifungen
- bei Stützwänden / Stützmauern
- als Auftriebsicherung von hoch liegenden wasserdichten Sohlen
- bei der Sicherung von rutschgefährdeten Hängen (Böschungsstabilität)
- zur Sicherung gegen Kippen (Türme, Schornsteine)
- als Verankerung von Zuggliedern
- als Widerlager für Pressenkräfte bei Pfahlprobebelastungen
Für den Anker gilt folgender prinzipieller Aufbau:
In einem standfesten Bohrloch mit einem Durchmesser von ca. 150 mm wird ein Stahlzugglied eingebaut. Beginnend von dem erdseitigem Ende wird ein Verpreßmörtel eingebracht, bis die planmäßige Länge des Verpreßkörpers erreicht ist. Die restliche Länge des Stahlzuggliedes liegt bis zum Ankerkopf frei im Bohrloch. Beim Spannen des Ankers wird die Kraft über die freie Ankerlänge auf den Verpreßkörper übertragen und in den umgebenden Boden eingeleitet. Das zu verankernde Bauteil wird somit gegen den Boden vorgespannt.

