Keller Grundbau GmbH

Injektionsverfahren

Düsenstrahlverfahren (Soilcrete®)

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Kloster-Michaelstein-Blankenburg-2011

Unter dem Düsenstrahlverfahren "Soilcrete" wird eine Bodenvermörtelung verstanden. Mit Hilfe eines energiereichen Schneidstrahles mit Austrittsgeschwindigkeiten ≥100 m/s aus Wasser oder Zementsuspension, der auch mit Luft ummantelt werden kann, wird der im Bereich des Bohrloches anstehende Boden aufgeschnitten bzw. erodiert.
Der erodierte Boden wird umgelagert und mit Zementsuspension vermischt. Die Mischung wird teilweise durch den Bohrlochringraum zum Bohrlochmund gespült. Es können Bauelemente verschiedenster geometrischer Formen hergestellt werden. Die Erosionsweite des Düsenstrahles im Baugrund reicht je nach Boden, Verfahrensart und verwendeter Flüssigkeit bis zu 2,5 Meter.
Nach dem Aushärten hat Soilcrete®–Mörtel statisch nutzbare Eigenschaften, wie sie in der Zulassung des Institutes für Bautechnik, Berlin, definiert sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Baugrundverfestigungsverfahren wird Soilcrete® in Bezug auf Verfestigung und Abdichtung in allen Lockergesteinen bis hin zum Ton erfolgreich angewendet. Dies gilt auch für Mischböden und Wechsellagerungen, organische Partien eingeschlossen.

Soilcrete® wirkt im Baugrund je nach Aufgabenstellung als Verfestigungs- oder Abdichtungskörper. Kombinationen der beiden Eigenschaften werden in zunehmendem Maße ausgeführt.
Die Soilcrete®-Festigkeit wird von Art und Menge des Zementanteiles sowie den verbleibenden Bodenanteilen/-arten in der Soilcrete®-Masse bestimmt. Die Soilcrete®-Abdichtungswirkung gegen Wasserzutritt wird durch geeignete Suspensionsrezepturen, gegebenenfalls unter Zusatz von Bentonit, erreicht.

Download der Zulassung des Institutes für Bautechnik: 67-02D