Keller Grundbau GmbH

Health and Safety

 "Das Verhüten von Unfällen darf nicht als eine Vorschrift des Gesetzes aufgefasst werden, sondern als ein Gebot menschlicher Verpflichtung und wirtschaftlicher Vernunft."

(Werner von Siemens 1880)

Health & Safety Plakat

Hier können Sie das aktuelle Plakat unseres Health & Safety Team downloaden:

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Lieber mit dem richtigen Helm als ohne Kopf!

Gerade im Baugewerbe ist das Tragen eines Kopfschutzes oft unerlässlich. Besteht an dem Arbeitsplatz die Gefahr, dass Sie von herabfallenden, pendelnden, umfallenden oder wegfliegenden Teilen getroffen werden könnten, reicht eine Kappe als PSA nicht aus! In diesem Fall müssen Sie einen Schutzhelm tragen!

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Darum ist der Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, den nach Gefährdungsbeurteilung ermittelten und erforderlichen Kopfschutz, zur Verfügung zu stellen. Er soll der DIN EN 14052 entsprechen und das CE Kennzeichen haben.

Unversehrtheit des Helmes

Der Helm ist zahlreichen Einflüssen ausgesetzt, die seine Qualität beeinflussen. Dazu gehören unter anderem UV-Strahlen, Kälte, Hitze, Regen und die Luftverschmutzung. Die Lebensdauer ist auch abhängig vom verwendeten Material, thermoplastische Kunststoffhelme müssen nach vier Jahren erneuert werden, duro-plastische nach acht Jahren.

Der Schutzhelm muss sofort ausgetauscht werden, wenn Mängel auftreten. Auch "unsichtbare" Beschädigungen stellen ein Risiko dar. Fällt Ihnen beispielsweise ein harter Gegenstand auf die Helmschale, hat er ausgedient.

Versprödung? 
Der Knacktest hilft!

Machen Sie den "Knacktest". Nehmen Sie die Schutzhelmschale in beide Hände, legen Ihr Ohr auf die Schale und drücken den Helm seitlich leicht ein bzw. verbiegen etwas den Schirm. Hören Sie dabei Knack- oder Knistergeräusche, ist der Helm ein Fall für die Entsorgung.

Wichtig: Beim Knacktest können bei einigen Helmen Glas- oder Textilfasern brechen, dieses und verursacht ein leichtes Knistern.
Das Geräusch sagt aber nichts über die Versprödung des Helms aus.

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"Man sieht sich!" Bauprofis spielen kein Verstecken, daher Warnweste an und kein Aufenthalt im Gefahrenbereich!

Zahlreiche Unfälle mit Baumaschinen sind vermeidbar. Lebensgefährliche und tödliche Unfälle durch rückwärts fahrende Baumaschinen, deren Fahrer oftmals keine ausreichende Sicht nach hinten haben, müssen verhindert werden. Immer wieder werden Beschäftigte, die in der Nähe von Baumaschinen arbeiten, angefahren oder überrollt, weil sie vom Maschinenführer nicht wahrgenommen werden.

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Wichtigster Grund:

Baumaschinen haben tote Winkel, die vom Fahrerplatz aus nicht eingesehen werden können. Dazu kommt, dass z. B. Radlader, Planierraupen und Walzen während der Arbeit zu 40 bis 50 % rückwärts fahren. Daher nehmen Fahrer, die sich auf den Arbeitsablauf konzentrieren müssen, in der Nähe arbeitende Personen oft nicht wahr.
Den Beschäftigten in der Nähe von Baumaschinen möchte die BG BAU nahebringen, wie wichtig der Blickkontakt mit dem Maschinenführer ist. Dieser muss sich allerdings seiner Verantwortung auch bewusst sein und vor den Fahrbewegungen genau hinschauen. Akustische Warnsignale allein sind nach den Erfahrungen der BG BAU nicht ausreichend, weil beim Einsatz mehrerer Baumaschinen keine eindeutige Zuordnung möglich ist.

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Augenschutz

Die Augen sind die wichtigsten und die empfindlichsten Sinnesorgane des Menschen. Schutzbrillen sorgen für einen besseren Durchblick und verhindern schlimme Augenverletzungen. Für alles, was mit Augen- und Gesichtsschutz zu tun hat, gilt die BGR 192. Je nach Tätigkeit und Gefahr muss zwischen den verschiedene Arten gewählt werden.

Gestellbrillen 

Korrektionsschutzbrillen

Schutzschilde

Schutzschirme

Schutzhauben

Je nach Tätigkeit kann es am Arbeitsplatz zu unterschiedlichen Schädigungen der Augen kommen.
Man unterscheidet unter anderem

  • Mechanische Schädigungen (Splitter, Späne, usw.)
  • Biologische Agenzien (Bakterien, Viren, Sporen, usw.)
  • Optische Schädigungen (z.B. Verblitzung beim Schweißen)
  • Gefahrstoffeinwirkungen (Säuren, Laugen, Lösemittel, usw.)
  • Thermische Einwirkungen (Hitze, Kälte)
  • Schäden durch Laserstrahlung
  • Infrarotstrahlen

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Lärm

Wer zuviel Lärm abkommt, leidet darunter – körperlich und seelisch. Dauerlärm schlägt nicht nur aufs Gehör, sondern auch aufs Gemüt. Ein starker, anhaltender Geräuschpegel verursacht Stress, der sich wiederum auf Konzentration, Psyche, Herz-Kreislaufsystem und Immunabwehr negativ auswirken kann. Das ist keine neue Erkenntnis.
Hier gibt es nur eins:
Schutz vor der Lärmquelle

Das Tragen von Gehörschutz am Arbeitsplatz ist eine wichtige Maßnahme, um gesundheitlichen Schäden entgegenzuwirken. Aber nicht irgendeinen, sondern einen, der mit der CE-Kennzeichnung versehen und normgeprüft ist. Ob nun ein Gehörschutzstöpsel, ein Kapselgehörschützer oder eine Gehör-schutzotoplastik getragen werden muss, ist abhängig von den jeweiligen Arbeitsplatzbedingungen und den individuellen ergonomischen Ansprüchen.
Doch der beste Gehörschutz nutzt nichts, wenn Sie ihn nicht richtig benutzen.

So ist es richtig:

Flexible Gehörschutzstöpsel 
aus Schaumstoff müssen vor dem Einführen ins Ohr gerollt werden. Die dünne Schaumstoffrolle sollte dann sofort ins Ohr eingesetzt werden. Das Ganze geht leichter, wenn dabei das Ohr ein wenig hochgezogen wird. Ist der Schutz platziert, drücken Sie ihn noch mal kurz an und zwar so lange, bis sich der zusammengedrückte Schaumstoff im Gehörgang wieder ausdehnt.

Kapselgehörschutz funktioniert nur, wenn er intakt ist. Veraltete oder beschädigte Dichtungsringe bzw. Dichtungskissen müssen ausgetauscht werden. Achten Sie auf Seitenhinweise. Die für rechts vorgesehene Kapsel muss auch auf das rechte Ohr. Gehen Sie nicht zu lässig mit dem Bügel um. Dieser muss korrekt sitzen und darf weder im Nacken noch unterm Kinn baumeln. Wenn Sie zusätzliche PSA tragen (z. B. Atemschutzmaske, Schutzbrille, Schutzhelm) darf diese nicht den Gehörschutz beeinträchtigen.